Der Schild

Schilde gehören zu den ältesten Schutzgegenständen der Kriegsgeschichte. Schon die ansonsten ungerüsteten Armeen der Pharaonen und Sumerer waren mit Schilden bewaffnet, bei denen Leder über einen Holzrahmen gezogen war. Die ersten Schilde waren stoffbespannte Weidengeflechte. Später wurde der Stoff durch Leder und die Flechtwerke durch Holz ersetzt. In der weiteren Entwicklung wurden die Holzschilde mit Metallteilen verstärkt. Sie erhielten einen metallenen Rand und Buckel. Schließlich wurden sie komplett aus Metall gefertigt. Geführt werden Schilde entweder an einem zentralen Griff, der hinter dem Schildbuckel liegt (in der Regel bei Rundschilden) oder an Lederschlaufen für Unterarm und Hand (andere Schildformen wie z. B. Dreiecksschild). Zusätzlich hilft ein langer Lederriemen, die Schildfessel, den Schild auch ohne den Handriemen nur mit dem Unterarm zu dirigieren (die Hand bleibt dann frei, um die Zügel zu halten) Zusätzlich zu beachten ist, das Schilde mit zwei verschiedenen Bauweisen existierten. Bei der einen wurde der Schild mit der Schildfessel, wie oben beschrieben, getragen, bei der anderen, wie z.B. bei den römischen scutae, wurde der Schild mittels einer waagerechten Stange hinter dem Bückel geführt.

Die Entwicklung der Schilde und Waffen beeinflusste sich gegenseitig: Je effektiver die Waffen wurden, desto stabiler wurden auch die Schilde. Auch verschiedene Kampfstile führten zu Änderungen in der Form der Schilde. So trugen zu Pferde kämpfende Krieger kleinere Schilde als Fußtruppen. Im Späte Mittelalter entwickelten sich spezielle Turnierschilde, die für die verschiedenen Arten des Turniers angepasst waren. So wurden beim Lanzenstechen Schilde verwendet, die spezielle Aussparungen für die Lanze vorsahen. 

Quelle : http://de.wikipedia.org/wiki/Schild_(Schutzwaffe)

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Karolingisches Rundschild um ca.820

 

Ausschnit aus dem Stutgarter Psalter

 

Mandelschild ca 1150

Der gezeigte Schild wurde aus einem altem Stück, von Thorsson Viking Design komplett überarbeitet und erstrahlt jetzt im neuen glanz. Meinen besten Dank noch mal dafür, ich kann meine begeisterung darüber kaum in Worte fassen.

 

Schild in Anlehnung

an das Fresco von Sigena

ca 1180-1190

Quelle: Übereibeitetes Fresco von Sigena von Comthurey Alpinum

 

 

Schild in Formanlehnung des Schildes

von Arnold von Brienz 1197

Diesen Schild mit dem Wappen des Königreich´s von Jerusalem ist für ein Fantasy Projekt gefertigt worden, die Schildform ist wie gesagt in Anlehnung an den Schild von Brienz, für die Anbringung des Wappens auf dem Schild, gibt es keine Quellen (wie gesagt Fantasy Projekt)

 

 

Dreieckschild ca. 1250 - 1300 

Nach der Schwertscheide mit Gehänge nach Naumburger Art, h hhhhhf ier nun mein zweites Stück aus dem Hause Thorsson Viking Design. Eine Rekonstruktion eines Dreieckschildes aus dem 13. Jhd. Hierfür möchte ich mich abermals recht herzlich bei Thorsson Viking Design  bedanken für diese tolle Umsetzung meiner Wünsche und das erneute übertreffen meiner Erwartungen. Ich freue mich schon auf die nächsten Projekte die man zusammen angehen könnte. Wenn jemand gefallen oder interesse an solch einer tollen Arbeit hat seid ihr bei Thorsson Viking Design  an der richtigen Stelle.

Dieser Schild ist eine Rekonstruktion nach dem Stadtsiegel von Kulm aus dem 13.Jhd und dem Siegel der Kommende Sandegg, Ballei Elsaß-Burgund von 1272

Zum Aufbau des Schildes:

Der Schild selbst besteht aus 3 Lagen Holz. Davon sind vordere und hintere Lage Pappelholz, welches leicht ist und nicht leicht splittert. Der Kern ist aus Rotbuche gefertigt, um eine höhere Festigkeit zu erzielen. Zwischen den Holzlagen und auf Vorder- und Rückseite ist jeweils eine Lage Leinenstoff verleimt worden. Das Ganze wurde flach aufeinander gelegt und mittels einer speziellen Form gewölbt. Die Polsterung besteht aus Rosshaar, welches in einem Leinenbeutel vernäht (damit es nicht herausquellen kann) und mit geschliffenem Leder abgedeckt wurde. Die Beriemung besteht aus sehr stabilem Kernleder und ist mittels geschmiedeten Nägeln am Schildkörper befestigt, die auf der Vorderseite umgeschlagen und versenkt sind. Zusätzlich sind unter die Nagelköpfe Kupferscheiben gelegt, um eine größere Auflagefläche und damit eine größere Stabilität für die Berieming zu erzielen. Die Bemalung ist mit Kaseinfarbe ausgeführt. Nach langen Versuchen und Rechechen von Thorsson Viking Design hat er sich  für diese Farben entschieden. Geschichtlich wurden diese Farben bereits schon in der Steinzeit verwendet. Leider sind diese Farben nur bedingt wasserfest. Das bedeutet, dass der Schild nicht unbedingt längere Zeit dem Regen aussetz sein sollte.

Nach einiger Zeit wolte ich nun diesen Schild an die Marburger Vorbilder anpassen, was bedeutet, das der Rohautrand wieder entfernt wurde, da ich mich zum damaligen Zeitpunkt noch an andere Orientiert habe die das an ihren Schilden auch umgesetzt hatten, es hierfür aber keine Quellen gibt.

Und zum zweiten wollte ich diese 3D Optik umgesetzt haben, die man an den Marburgern Vorbildern schön sehen kann.

Bilder vom Umbau

Hier ist die 3D Optik zu sehen, wie sie auch am Grab Konrad´s von Thüringen zu sehen ist

 

 

Reiterschild 13. Jhd

 

 

Infanterie Schild 13. Jhd

 

 

Dreieckschild ca. 1280 - 1320

 

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